Schmerzbehandlung

"Schmerz ist das, was die Person, die ihn erfährt, über ihn angibt; er ist vorhanden, wenn sie sagt, dass er da ist." (Mc Caffery)

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Palliativmedizin die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Behandlung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt.
Deshalb nimmt in der Weiterbildung "Palliativmedizin" für Ärztinnen/Ärzte die Schmerztherapie eine wichtige Rolle ein.

Am Ende des Lebens steht der Wunsch nach Schmerzfreiheit an erster Stelle. Auch wenn eine völlige Schmerzausschaltung nicht immer möglich ist, so wird zumindest angestrebt, die Schmerzen in einem subjektiv erträglichen Maß zu halten.
Die Beurteilung der Schmerzen durch den Patienten/die Patientin ist für den behandelnden Arzt/ die Ärztin wichtig und kann mithilfe eines Schmerztagesbuches, eines Schmerzfragebogens oder durch verschiedene Schmerzskalen erfolgen:

Numerische Rating Skala (NRS)
Die NRS ist eine Skala, die einem Lineal ähnelt. Sie hat Abschnitte von 0 bis 10. Die 0 steht für keinen Schmerz, die 10 für den stärksten Schmerz.

Visuelle Analog Skala (VAS)
Die VAS ist ebenfalls eine linealähnliche Skala. Sie hat jedoch einen Schieber, mit dem der Patient/die Patientin die Intensität der Schmerzen von einem "lachenden Smiley = keine Schmerzen" bis zu "trauriger Smiley= stärkste vorstellbare Schmerzen" einstellen kann.

Verbale Rating Skala
Bei der verbalen Ratingskala benennt der Patient/die Patientin die Schmerzintensität anhand der Aussagen:

kein Schmerz
leichter Schmerz
mäßiger Schmerz
starker Schmerz
sehr starker Schmerz
stärkster vorstellbarer Schmerz

 Schmerzbehandlung im Kreis Herford

Klinikum Herford

Schwarzenmoorstr. 70, 32049 Herford

Schmerzambulanz
Multimodale, invasive und noninvasive stationäre Schmerztherapie für chronisch erkrankte Patienten.

CA Prof. Dr. Med. P. Reinhold
FA für Anästhesiologie/Intensivmedizin/
Schmerztherapie/Notfallmedizin/Palliativmedizin/
Chirotherapie
Tel. Nr.: 05221/94-2480

OA Dr. med. Schulze
FA für Anästhesiologie/Intensivmedizin/Notfallmedizin/
Palliativmedizin/Chirotherapie
Tel. Nr.: 05221/94-2263

Frau K. Hönerhoff
Sekretariat der Klinik für
Anästhesiologie, operative Intensivmedizin,
Schmerztherapie
Tel. Nr.: 05221/94-2481

Lukas-Krankenhaus, Bünde

Hindenburgstr. 56, 32257 Bünde

Medikamentöse Schmerztherapie
Tens-Behandlung
Gruppentraining zur psychologischen Schmerzbewältigung
Katheterverfahren unter stationären Bedingungen
Tumor-Schmerztherapie gemäß WHO in der stationären, paliativmedizinischen und ambulanten Versorgung (onkologische Ambulanz)

OA Dr. med. T. Rath
Tel. Nr.: 05223/167-230
Leitung der Schmerzambulanz
Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Chirotherapie und spezielle Schmerztherapie

Dr. F. Möller-Fassbender
Arzt für Innere Medizin, Hämatologie/Intern. Onkologie/Palliativmedizin
Ltd. Arzt Med. I
Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin
Tel. Nr.: 05223/167-396

Informationen zum Thema Schmerz finden Sie u.a. auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes http://www.dgss.org/

Die Selbsthilfeorganisation Deutsche Schmerzliga macht sich für die Belange von Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, stark. Weiteres finden Sie auf der Seite: http://www.schmerzliga.de/dsl/

Informationen erhalten Sie auch auf der Seite der Initiative Schmerz messen; das ist eine Kooperation der Deutschen Schmerzliga e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.: http://www.schmerzmessen.de/startseite.html