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Der Verein PalliativNetz Kreis Herford e.V. wurde am 6. Oktober 2010 im Rahmen des Palliativprojektes der Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung Kreis Herford e.V. gegründet. Der Verein unterstützt die Arbeit der Patientenkoordination, fördert Qualifikationsmaßnahmen, informiert Interessierte und die Öffentlichkeit und schafft Möglichkeiten der Vernetzung.

Einzelpersonen und Institutionen, die an der Versorgung von Menschen mit einer begrenzten Lebenserwartung mitarbeiten, haben sich in diesem Verein zusammen getan, um die Palliativversorgung im Kreis Herford zu fördern.

Wir bieten Ihnen in unserem Downloadbereich eine Auswahl an Materialien, unter anderem zum PalliativNetzwerk e.V. und zur Patientenkoordination, sowie die bekannte Broschüre "Begleiten, Verabschieden, Trauern". Des weiteren finden sich dort Informationen zur Aufnahme in den Verein, inklusive des entsprechenden Antrages.

Warum wird im Kreis Herford ein PalliativNetz benötigt?

Durch die steigende Lebenserwartung wird der Anteil alter Menschen mit einer Vielzahl an komplexen medizinischen und psycho-sozialen Problemen in der Gesellschaft immer höher. Im Kreis Herford wird die Zahl der Menschen, die über 65 Jahre alt sind, bis 2025 um 25% zunehmen.
Viele Menschen leiden im Alter unter mehreren Krankheiten (Multimorbidität), durch die die Lebensqualität deutlich sinkt. In diesem Fall soll durch palliativmedizinische, palliativpflegerische und hospizliche Maßnahmen die Versorgung der Betroffenen verbessert und bestenfalls ein Sterben in Würde zuhause ermöglicht werden.
Fachleute aus den Bereichen Hospiz, Pflege und Medizin sind sich einig, dass palliativmedizinische und –pflegerische Herausforderungen in Zukunft nur durch eine Verknüpfung der vorhandenen Versorgungsstrukturen gemeistert werden können.

 

 

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PalliativNetz Kreis Herford e.V. setzt sich dafür ein, dass

  • die Lebensqualität am Ende des Lebens durch kompetente, umfassende medizinische, pflegerische und psychosoziale Versorgung erhalten bleibt bzw. verbessert wird
  • Leben und Sterben in der gewünschten Umgebung möglich ist
  • Angehörige und Freunde begleitet und entlastet werden
  • gesetzliche Vorgaben zur Palliativversorgung auch im Kreis Herford umgesetzt werden.

Regelmäßige Treffen der Fachleute und fachkompetente Arbeitsgruppen sollen die Kommunikation, die Koordination und die Kooperation in der Palliativversorgung verbessern.

Im Rahmen des Palliativprojektes wurden in 2010 im Kreis Herford 19 Pflegekräfte aus dem ambulanten und stationären Bereich zu Palliative Care Fachkräften in einer 160stündigen Weiterbildung qualifiziert.
Schulungen für Pflegekräfte zur palliativen Begleitung demenziell Erkrankter wurden ebenfalls durchgeführt.