“Aufgabe des Arztes ist es, unter Beachtung des Selbstbestimmungsrecht des Patienten Leben zu erhalten, Gesundheit zu schützen und wieder herzustellen sowie Leiden zu lindern und Sterbenden bis zum Tod beizustehen.” (Bundesärztekammer, “Sterben in Würde”, Grundsätze und Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, Mai 2009).

Auch in der besonderen Phase am Lebensende werden Sie ambulant-hausärztlich in erster Linie von Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt betreut. Sollten sich besondere Probleme z.B. in der Beherrschung von Schmerzen oder Luftnot ergeben, können speziell ausgebildete PalliativmedizinerInnen in die Betreuung einbezogen werden.

Damit dies nach Möglichkeit ambulant geschehen kann, können die Hausärzte durch Palliative Konsiliardienste unterstützt werden. Ist eine Linderung der Beschwerden in besonderen Fällen ambulant nicht möglich, stehen die Palliativstationen mit den besonderen Möglichkeiten eines Krankenhauses zur Verfügung.

Seit 2009 steht der PKD MuM Bünde den Haus- und Fachärzten im Kreis Herford mit Schwerpunkt des nördlichen Teils mit Rat und Tat zur Seite, ab 2017 voraussichtlich auch unter Einbeziehung von Ärztinnen und Ärzten aus Herford und Umgebung auch für den südlichen Teil.

Ziel ist es, schwerstkranke Patienten mit einer lebenslimitierenden Erkrankung und ihre Angehörigen zu unterstützen, die Lebensqualität am Lebensende zu verbessern und das Leben in Würde bis zuletzt auch zuhause zu ermöglichen. Der PKD stellt in diesem Sinne eine 24 Stunden-Erreichbarkeit für Patienten, Angehörige, ärztliche Kollegen und Pflegedienste sicher. Zugleich beraten seine Koordinatorinnen und Koordinatoren im Vorfeld, so dass es möglichst gar nicht erst zu Notfallsiutationen kommt.

Näheres unter: mum-buende.de/palliativmedizin.html

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